Zahl des Monats: 46,4 %
der belegten ordentlichen Studien in der Steiermark im MINT-Bereich (WS 2019/20).

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September 2020: Bildungsstand der Wohnbevölkerung 2018

Gemäß Abgestimmter Erwerbsstatistik verfügten mit Stichtag 31.10.2018 insgesamt 114.483 der 25-64-jährigen in der Steiermark wohnhaften Personen über einen Hochschulabschluss (2013: 96.052). Bezogen auf die steirische Wohnbevölkerung lag die Akademikerinnen- und Akademikerquote bei 16,6 %. Im Österreichvergleich erreichte die Steiermark damit gemeinsam mit Tirol (16,6 %) hinter Wien (27,1 %) und Salzburg (17,3 %) den dritten Rang. Damit war rund jede/r achte Akademiker/in (12,8 %) in Österreich in der Steiermark wohnhaft. Im Zeitverlauf betrachtet nahm das Bildungsniveau in der Steiermark ebenso wie in Österreich deutlich zu. 2013 lag die Akademikerinnen- und Akademikerquote der 25-64-jährigen in der Steiermark noch bei 14,3 % (Österreich: 15,7 %) und somit um -2,3 %-Punkte niedriger als 2018. Die Pflichtschulquote hingegen war seit 2013 sowohl in der Steiermark (-0,8 %-Punkte) als auch in Österreich (Österreich: -1,3 %-Punkte) rückläufig und lag 2018 bei 15,3 % (Österreich: 17,9 %).


Insbesondere Frauen holen in der Bildung auf – 2018 lag die Akademikerinnenquote der 25-64-jährigen in allen Bundesländern über jene der Männer. In der Steiermark wiesen 18,0 % der 25-64-jährigen Frauen einen Hochschulabschluss auf, hingegen war die Akademikerquote bei den Männern um -2,9 %-Punkte geringer (2018: 15,1 %). Die größte Ungleichheit war mit 4,7 %-Punkten sowie einer weiblichen Akademikerquote von 29,4 % in Wien zu beobachten.


Wirft man einen Blick auf die Alterskohorte der 25-34-jährigen zeigt sich ein noch höherer Akademikeranteil. Mit einer Akademikerinnen- und Akademikerquote von 22,3 % lag die Steiermark 2018 im Bundesländervergleich nach Wien (32,0 %) an zweiter Stelle. Insbesondere bei den Jüngeren waren damit eine zunehmende Höherqualifizierung sowie das vielfältige Angebot in der steirischen Hochschullandschaft sichtbar. Der Vorsprung der Frauen wiederum fiel in der Alterskohorte der 25-34-jährigen noch deutlicher aus – mit einer weiblichen Akademikerquote von 26,2 % lag diese in der Steiermark um 7,4 %-Punkte höher als jene der gleichaltrigen Männer (Österreich: +8,7 %-Punkte bzw. weibliche Akademikerquote der 25-34-jährigen: 27,2 %). Der Bezirk Graz (Stadt) wies auch 2018 bei den 25-34-jährigen die höchste Akademikerinnen- und Akademikerquote unter allen österreichischen Bezirken aus (39,9 %), knapp gefolgt von Innsbruck-Stadt (39,6 %). Das umfangreiche Hochschulangebot in der steirischen Landeshauptstadt sowie eine hohe Konzentration an wissensintensiven, innovativen Unternehmen bietet gemeinsam mit dem Gesundheits- und Sozialwesen sowie der Verwaltung ein entsprechendes Beschäftigungsfeld für Hochqualifizierte.

 

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