Zahl des Monats: -13,6 %
Arbeitslosigkeit im Oktober 2017 gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahre (AMS).

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WIBIS Thema November: Entwicklung der Arbeitslosigkeit

Die Zahl der beim AMS vorgemerkten Arbeitslosen im Vergleich zum Vorjahresmonat ging im Oktober 2017 in allen österreichischen Bundesländern zurück. Besonders deutlich war der Rückgang in der Steiermark mit -5.374 beziehungsweise -13,6 % Arbeitslosen. Damit setzt sich die positive Entwicklung des letzten Jahres fort. Mit Ausnahme von Vorarlberg (-0,4 %) konnten alle Bundesländer deutliche Rückgänge verzeichnen (Tirol: -9,6 %, Oberösterreich: -8,9 %, Burgenland: -8,6 %, Kärnten: -8,2 %, Niederösterreich: -6,3 %, Wien: -5,5 %, Salzburg: -5,4 %).

Eine Betrachtung der Entwicklung in der Steiermark in den vergangenen zwei Jahren zeigt dabei im März 2017 einen sprunghaften Rückgang von -3,9 % auf -10,1 %. Ab diesem Zeitpunkt schlägt sich die positive Konjunktur besonders deutlich in einem Rückgang der Arbeitslosigkeit nieder. Die Steiermark scheint dabei insbesondere von der globalen Industriekonjunktur zu profitieren. Auch in Oberösterreich, Niederösterreich und dem Burgenland kann ein ähnlicher Trendverlauf beobachtet werden. Allerdings profitieren nicht alle Bundesländer im selben Ausmaß von der Belebung der Konjunktur. So blieb die Zahl der vorgemerkten Arbeitslosen (im Vorjahresvergleich) in Vorarlberg in den vergangenen beiden Jahren trotz des positiven konjunkturellen Umfeldes weitgehend unverändert.

Zieht man neben der Zahl der vorgemerkten Arbeitslosen auch die Zahl der Schulungsteilnehmer/innen in die Betrachtung ein, liegt der Rückgang in der Steiermark im Oktober 2017 bei -4.450 oder -9,4 %. Das bedeutet, der starke Rückgang der Arbeitslosigkeit ist nicht nur einer höheren Partizipation am Arbeitsmarkt geschuldet. Vielmehr werden aufgrund des guten konjunkturellen Umfeldes auch mehr Personen qualifiziert.

Neben der Steiermark konnten im Oktober 2017 auch in Tirol (-8,2 %), im Burgenland (-7,6 %), in Kärnten (-6,8 %), in Salzburg (-5,6 %), in Oberösterreich (-5,4 %) und in Niederösterreich (-4,6 %) deutliche Rückgänge verzeichnet werden. In Wien hingegen war der Rückgang vergleichsweise moderat (-1,8 %), in Vorarlberg kam es sogar zu einem leichten Anstieg (+0,3 %).

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