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der belegten ordentlichen Studien in der Steiermark im MINT-Bereich (WS 2019/20).

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Mai 2020: Arbeitskräftemobilität im Zuge der COVID-19 Maßnahmen

Die Maßnahmen zur Bekämpfung der COVID-19 Pandemie erwiesen sich als sehr effektiv, weswegen die österreichischen Entwicklungen positiver verliefen als in vielen anderen Ländern. Der Lockdown und damit einhergehende Regelungen haben aber auch dramatische Auswirkungen auf den heimischen Arbeitsmarkt, welche bereits im Thema des Monats April veranschaulicht wurden. Doch wie wirken sich Grenzschließungen oder zumindest verschärfte Einreisebestimmungen auf den steirischen Arbeitsmarkt aus?

Zwar besitzt fast jeder sechste steirischer Arbeitnehmer eine ausländische Staatsbürgerschaft, doch ist ein Großteil in Österreich wohnhaft. Es ist jedoch auffällig, dass die Gruppe der Nicht-Österreicher stärker von der krisenbedingten Arbeitslosigkeit betroffen ist als der durchschnittliche Arbeitnehmer. Hier kam es im Vergleich zum Vorjahresmonat zu einem erheblichen Rückgang der Aktivbeschäftigung.

Mit Ausnahme von Pflegekräften, Erntehelfern, Beschäftigten von ausländischen Subunternehmen und (Schein-)selbständigen, welche sich mit den betrachteten Daten nicht adäquat darstellen lassen, haben die verstärkten Kontrollmaßnahmen an den Grenzen nur geringe Auswirkungen auf das Arbeitskräftevolumen in der Steiermark. Auf Branchenebene lassen sich jedoch unterschiedliche Betroffenheiten von dem Rückgang der im Ausland wohnhaften Aktivbeschäftigten steirischer Betriebe feststellen: Der Rückgang der im Ausland lebenden Arbeitskräfte zeigt sich nahezu ausschließlich bei den Arbeitskräfteüberlassern, in der Gastronomie und im Bauwesen.

Nähere Informationen zum Thema Arbeitslosigkeit in der Steiermark finden sich unter:

https://wibis-steiermark.at/arbeit/arbeitslosigkeit/arbeitslose/

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