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Nächtigungen in der Steiermark (Kalenderjahr 2025).
 

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März 2026: Tourismus 2025

Der positive Trend der vergangenen Jahre im steirischen Tourismus setzte sich auch im Kalenderjahr 2025 fort. Insgesamt wurden in der Steiermark 14.083.455 touristische Nächtigungen, und damit rund ein Zehntel der österreichweiten Nächtigungen (157.291.806), verzeichnet. Im Bundesländervergleich belegte die Steiermark damit Rang vier hinter Tirol, Salzburg und Wien. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Zahl der Nächtigungen in der Steiermark um 108.060, was einem Zuwachs von +0,8 % entspricht. Damit lag die Steiermark im Bundesländervergleich beim Nächtigungswachstum auf Rang fünf. Den stärksten Zuwachs verzeichnete Wien mit 1.227.682 zusätzlichen Nächtigungen (+6,5 %), während Kärnten mit einem Rückgang von 92.602 Nächtigungen (-0,7 %) das Schlusslicht bildete.

Auch nach Herkunft der Gäste zeigt sich österreichweit ein ungleiches Wachstum. Die Zahl der Nächtigungen aus dem Ausland nahm deutlich stärker zu als jene aus dem Inland. Österreichweit stiegen die Nächtigungen ausländischer Gäste um 2.762.091 (+2,4 %), während bei den Nächtigungen von Gästen mit österreichischer Nationalität ein Zuwachs von 211.856 (+0,5 %) verzeichnet wurde. Diese Entwicklung wurde insbesondere durch die stark international geprägte Destination Wien getragen. In der Steiermark fiel die Entwicklung im Jahr 2025 vergleichsweise ausgeglichen aus. Die Zahl der Nächtigungen aus dem Ausland erhöhte sich um 60.765 (+1,0 %), während die Nächtigungen aus dem Inland um 47.265 (+0,6 %) zunahmen. Langfristig zeigt sich jedoch auch in der Steiermark eine zunehmende Internationalisierung des Tourismus. In den letzten zehn Jahren stieg der Anteil der ausländischen Nächtigungen um 5,8 Prozentpunkte auf zuletzt 45,0 %. Trotz dieses deutlichen Anstiegs liegt die Steiermark weiterhin klar unter dem österreichweiten Anteil von 74,3 %.

Auf Bezirksebene zeigt sich im Kalenderjahr 2025 eine differenzierte Entwicklung der Nächtigungszahlen. Das stärkste Wachstum verzeichnete Graz (Stadt) mit einem Plus von 72.457 Nächtigungen (+5,2 %). Es folgen die Südoststeiermark mit einem Zuwachs von 52.175 Nächtigungen (+4,5 %) sowie die Bezirke Bruck-Mürzzuschlag (+19.659; +3,7 %) und Murau (+41.683; +3,6 %). Die stärksten Rückgänge konzentrierten sich auf die obersteirischen Bezirke Murtal (-59.925; -9,7 %) und Leoben (-24.467; -8,0 %). Demgegenüber fiel das Minus in Graz-Umgebung mit -20.986 Nächtigungen (-3,3 %) moderater aus, während Hartberg-Fürstenfeld (-1.056; -0,1 %) nahezu stagnierte.

Hinsichtlich der Herkunft der Gäste zeigen sich ebenfalls unterschiedliche regionale Muster. Der Zuwachs in Graz (Stadt) wurde maßgeblich durch die internationale Nachfrage getragen: Die Nächtigungen ausländischer Gäste stiegen um 62.620 (+8,0 %), während die Nächtigungen aus dem Inland eine geringere Dynamik aufwiesen. Im Gegensatz dazu war das Wachstum in der Südoststeiermark primär inländisch geprägt, mit einem Anstieg der Besucher aus Österreich um 43.694 (+4,2 %). Im Bezirk Murtal verteilen sich die Rückgänge sowohl auf inländische (-25.051; -8,3 %) als auch auf ausländische Gäste (-34.874; -10,9 %).

Auch auf Bezirksebene zeigt sich in den letzten zehn Jahren ein klarer Trend zur Internationalisierung. In nahezu allen steirischen Bezirken ist der Anteil der Auslandsnächtigungen gestiegen, mit Ausnahme des Bezirks Leibnitz, wo ein leichter Rückgang von 0,5 Prozentpunkten verzeichnet wurde – getrieben von der stark wachsenden Inlandsnachfrage. Die stärksten Zuwächse entfielen auf die Bezirke Leoben und Murau, in denen der Anteil der ausländischen Gäste jeweils um +8,8 Prozentpunkte anstieg. Aktuell weist Murau mit einem Auslandsanteil von 70,4 % die höchste Internationalisierung auf, gefolgt von Liezen (59,0 %) und Graz (Stadt) mit 57,6 %. Den niedrigsten Anteil verzeichnet hingegen die Südoststeiermark mit 8,9 %.

Nähere Informationen zu den Nächtigungen in der Steiermark finden sich unter:

https://wibis-steiermark.at/wirtschaft/tourismus/naechtigungen/

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