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August 2026: Erwerbspendler:innen 2024
Im Jahr 2024 arbeiteten in der Steiermark nur 40,8 % der 618.196 aktiv Erwerbstätigen in ihrer Wohnortgemeinde. Knapp ein Viertel (23,4 %) pendelte in eine andere Gemeinde innerhalb desselben politischen Bezirks, während 28,3 % Bezirksgrenzen innerhalb der Steiermark überschritten. Darüber hinaus lag der Arbeitsort von 7,4 % der in der Steiermark wohnhaften, aktiv Erwerbstätigen in einem anderen Bundesland oder im Ausland. Durchschnittlich legen Pendler:innen in der Steiermark 29 Straßenkilometer zurück (Österreich: 26 km), die durchschnittliche Wegzeit beträgt 27 Minuten (Österreich: 24 Minuten).
Im Bundesländervergleich weisen das Burgenland und Niederösterreich die höchsten Anteile an Auspendler:innen auf: Dort arbeiteten mit 75,7 % bzw. 73,3 % rund drei Viertel der aktiv Erwerbstätigen in einer anderen Gemeinde als ihrer Wohngemeinde. Auch in Vorarlberg und Oberösterreich überschritten mit 67,8 % bzw. 66,6 % etwa zwei Drittel der aktiv Erwerbstätigen auf ihrem Arbeitsweg die Gemeindegrenzen. Während in Vorarlberg aufgrund seiner Nähe zu attraktiven Arbeitsmärkten in der Schweiz, in Liechtenstein und in Deutschland der höchste Anteil an Pendler:innen ins Ausland verzeichnet wird, wird insbesondere in Burgenland und Niederösterreich – durch die Nähe zu Wien – über Bundeslandgrenzen hinweg gependelt.
Mit 89.320 Erwerbseinpendler:innen im Jahr 2024 ist die Stadt Graz nach Wien und Linz das drittgrößte Einpendler:innenzentrum Österreichs. Auch die Städte Weiz, Leoben und Kapfenberg verzeichnen eine vergleichsweise hohe Anzahl an Einpendler:innen. Auf Bezirksebene weisen lediglich Graz und Leoben einen positiven Pendlersaldo auf, entsprechend pendeln mehr aktiv Erwerbstätige ein, als aktiv Erwerbstätige im jeweiligen Bezirk wohnhaft sind. Demgegenüber liegt insbesondere in den Bezirken Voitsberg und Leibnitz die Zahl der Arbeitsplätze deutlich unter der aktiv erwerbstätigen Wohnbevölkerung. Auch auf Landesebene übersteigt die Zahl der aktiv Erwerbstätigen am Wohnort jene der Arbeitsplätze, was sich in einem Pendlerindex von unter 100 widerspiegelt.1
1 Der Index des Pendlersaldos beschreibt das Verhältnis der Erwerbstätigen am Arbeitsort zu den Erwerbstätigen am Wohnort. Ein Wert über 100 bedeutet, dass in einer Gemeinde (Bezirk etc.) mehr Arbeitsplätze als Erwerbstätige am Wohnort vorhanden sind (Einpendelregion), während ein Wert unter 100 eine Auspendelregion kennzeichnet.
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