Zahl des Monats: 42,9 %
der Arbeitslosen in der Steiermark mit maximal Pflichtschulabschluss (Oktober 2018).

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WIBIS Thema August: Studienabschlüsse

Die Steiermark gehört mit der Karl-Franzens-Universität Graz, der Medizinischen Universität, der Technischen Universität Graz, der Montanuniversität Leoben, der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz, der sowie der FH JOANNEUM und der CAMPUS 02 Fachhochschule der Wirtschaft zu den wichtigsten Hochschulstandorten Österreichs. Auch im internationalen Vergleich ist die Studierendendichte hoch, ist doch ca. jeder 20. Einwohner eine Studierende/ ein Studierender.

Die Anzahl der Studierenden an öffentlichen Universitäten und Fachhochschulen wächst dabei mit wenigen Ausnahmen stetig und auch die Entwicklung der Abschlüsse zeigt ein ähnliches Bild. Vom Studienjahr 2008/09 bis zum Studienjahr 2016/17 konnte ein durchschnittliches jährliches Wachstum an Abschlüssen von Master- und Diplomstudien von +2,0 % beobachtet werden. Im selben Zeitraum ging die Zahl der Abschlüsse in Gesamtösterreich sogar zurück (-0,7 % p.a.). Die höchste Anzahl an Abschlüssen konnte bisher im Studienjahr 2013/14 beobachtet werden, was u.a. durch einen Allzeithöchststand an Abschlüssen im Bereich Architektur zu erklären ist, da es in diesem Jahr zur Umstellung vom Diplom- zum Masterstudium kam.

Getrieben wird die positive Entwicklung der Steiermark dabei vor allem von Abschlüssen in den Bereichen Erziehungs- und Geisteswissenschaften (STMK: +6,8 % p.a., AT: +0,0 % p.a.) sowie den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – STMK: +2,9 % p.a., AT: +1,5 % p.a.). Abschlüsse in anderen Bereichen wie Sozialwissenschaften, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften sowie dienstleistungsorientierte Studien (STMK: -0,9 % p.a., AT: -2,0 % p.a.) sowie Studien in den Bereichen Gesundheit und soziale Dienste (STMK: -1,9 % p.a., AT: -3,0 % p.a.) waren über denselben Zeitraum rückläufig.

Die höchsten durchschnittlichen Zuwächse an Abschlüssen wurde in der Steiermark dabei an den Universitäten verzeichnet (+2,4 % p.a.), da die Absolventinnen und Absolventen an den Fachhochschulen konstant blieben. Hier entwickelte sich die Steiermark konträr zum Rest Österreichs, wo vor allem die Zahl der Absolventinnen und Absolventen aus dem Fachhochschulbereich zunahm, während die Zahl der Universitätsabsolventinnen und -absolventen rückläufig war (FH: +2,0 % p.a., Universitäten: -1,4 % p.a.).

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