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F&E-Quote der Steiermark im Jahr 2015

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WIBIS Thema Juni: Bevölkerung 2017

Die Steiermark zählte am 01.01.2017 (bzw. 31.12.2016) einen Bevölkerungsstand von 1.237.298 Personen und wies damit einen Zuwachs von +0,4 % (bzw. +5.286 Personen) gegenüber dem Vorjahr auf. Über den Zeitraum der letzten fünf Jahre betrug der Gesamtzuwachs +2,2 % (bzw. +26.327 Personen). Damit zählte die Steiermark österreichweit betrachtet weiterhin zu den Bundesländern mit dem geringsten Bevölkerungswachstum. Nur Kärnten (+1,0 %) und das Burgenland (+1,8 %) lagen in dieser 5-Jahres-Betrachtung unter dem Wert der Steiermark. Angeführt wird diese Statistik von der Bundeshauptstadt Wien (+7,3 %), die auch 2016/2017 mit einem Zuwachs von +1,5 % an der Spitze stand.

Bei den Personen im erwerbsfähigen Alter (15 bis 64 Jahre) betrug der Zuwachs steiermarkweit +0,1 % gegenüber dem Vorjahr. In der 5-Jahres-Betrachtung lag der Zuwachs bei +0,3 %, mit einem Überhang bei den Männern (+0,5 %; Frauen: +0,1 %).

Im Jahr 2016 standen den 11.214 Geburten 12.311 Sterbefälle gegenüber: Daraus resultierte eine negative Geburtenbilanz von -1.097. Die Wanderungsbilanz (=Veränderung der Wohnbevölkerung minus Geburtenbilanz) betrug 6.343 Personen.

Auf regionaler Ebene waren mit 01.01.2017 folgende Entwicklungen zu beobachten: weiterhin starker Zuwachs im Zentralraum Graz (+1,4 % bzw. +5.881 Personen) und leichte Zuwächse in Weiz (+0,7 %) und Leibnitz (+0,5 %). Dem standen deutliche Rückgange in Leoben (-1,0 %) und Murau (-0,8 %) zudem in abgeschwächter Weise in Bruck-Mürzzuschlag (-0,5 %) sowie Murtal und Voitsberg (je -0,4 %) gegenüber.

Im Bezirk Leoben ist dies auf eine stark negative Geburtenbilanz (den 464 Geburten standen 850 Sterbefälle gegenüber; bezogen auf je 1000 der Bevölkerung: -6,3) und der anhaltend negativen Binnenwanderung (-1.154) zurückzuführen, die auch durch eine positive Außenwanderung (mit dem Ausland: +915) nicht kompensiert werden konnte (Wanderungsbilanz: -239). Nicht ganz so stark ausgeprägt verlief diese Entwicklung auch im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag: deutlich negative Geburtenbilanz (-521 bzw. -5,2) sowie Binnenwanderung (-669) bei positiver Außenwanderung (+689).

Auch die Zahl der Einwohner im erwerbsfähigen Alter sank in diesen beiden Bezirken am stärksten (Murau: -1,6 %, Leoben und Bruck/Mur: -1,1 %). Eine positive Entwicklung dieses Indikators gab es nur im Zentralraum Graz (+1,3 % bzw. +3,667) und im Bezirk Weiz (+0,3 %).

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