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F&E-Quote der Steiermark im Jahr 2015

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WIBIS Thema Juli: Arbeitslosenquote 2016 - EU-28

Der konjunkturelle Aufwärtstrend hält nun bereits das vierte Jahr in Folge an. Obwohl seit 2013 auch ein damit einhergehender Rückgang der Arbeitslosenquoten in den EU-28 Staaten beobachtet werden konnte (internationale Definition; 2013: 10,9 %, 2016: 8,5 %), liegt diese aber immer noch über dem Stand vor der Krise des Jahres 2008 (7,0 %). Zudem sehen sich viele europäische Länder nach wie vor mit hohen Arbeitslosenzahlen konfrontiert. Von der Staatschuldenkrise getroffene Länder wie Griechenland (Arbeitslosenquote: 23,5 %), Spanien (19,6 %), Zypern (13,0 %) und Italien (11,7 %) sind dabei besonders betroffen.

Die Steiermark konnte im Jahr 2016 mit einer vergleichsweise geringen Arbeitslosenquote von 5,1 % überzeugen, dennoch musste gegenüber dem Jahr 2015 ein Anstieg von 0,4 %punkten beobachtetet werden. In Österreich liegt die Steiermark damit im soliden Mittelfeld, hier verzeichnete lediglich der Westen (Tirol: 3,5 %, Salzburg und Vorarlberg: jeweils 3,4 %) sowie Oberösterreich (4,4 %) niedrigere Arbeitslosenquoten. Eine rückläufige Entwicklung der Arbeitslosenquoten, wie diese im europäischen Schnitt beobachtet werden kann, ist in Österreich nicht erkennbar. Hier musste das sechste Jahr in Folge ein Anstieg festgestellt werden (2015: 5,7 %, 2016: 6,0 %). Nach aktuellen Prognosen des WIFO und IHS kann 2017 jedoch von einem Rückgang der heimischen Arbeitslosenquote ausgegangen werden (5,7 %).

Ein Großteil der Regionen mit den niedrigsten Arbeitslosenquoten im Jahr 2016 sind in Deutschland angesiedelt: Hierbei führen Nieder- und Oberbayern (2,0 % und 2,4 %), Mittel- und Unterfranken (jeweils 2,5 %) sowie Tübingen (2,6 %) die Liste an. Auch die Metropolregion Prag liegt mit einer Arbeitslosenquote von 2,2 % im Spitzenfeld. Die höchsten Arbeitslosenquoten verzeichnen griechische und spanische Regionen (Dytiki Makedonia: 31,3 %, Ciudad Autónoma de Melilla: 30,8 %).

Auffallend ist zudem, dass speziell in Ländern West- und Zentraleuropas Metropolregionen weit überdurchschnittliche länderspezifische Arbeitslosenquoten aufweisen (Wien, Berlin, Paris, London) während in osteuropäischen Ländern vor allem ländliche Gebiete von höherer Arbeitslosigkeit betroffen sind: Zentralregionen wie Bukarest, Bratislava und Budapest liegen hier deutlich unter dem Landesdurchschnitt.

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